Die HO-Handballerinnen haben sich im ersten Spiel der Saison auswärts vom TSV Emmerthal 28:28 getrennt. Dabei hätte man auch gut und gerne mit 2:0 Punkten in die Saison 2014/2015 starten können. „Wir haben es versäumt, uns abzusetzen. Wenn wir in unseren guten Phasen drei, vier Tore mehr geworfen hätten, wäre es für Emmerthal sehr, sehr schwierig geworden, noch mal in die Partie zurückzufinden“, so Trainer Jürgen Huch nach dem Spiel.

Aber das komplette Spiel über konnte keine Mannschaft einen Vorsprung herausarbeiten und so sahen die Zuschauer in Emmerthal eine bis zum Schluss sehr spannende aber auch faire Partie.

Gute HO-Angriffe aus dem Rückraum und über Außen, Bewegung und Konzentration in der Abwehr und im HO-Tor eine glänzend haltende Celine Junker waren die Garanten für ein ausgeglichenes Spiel. Somit stand es zur Halbzeit 15:14 für die Emmerthaler Gastgeberinnen.

Nach der Pause dann ein Durchhänger der HO-Mädels: überhastete Angriffe und einige Fehlpässe wurden sofort mit Gegentoren bestraft und Emmerthal zog auf 18:14 davon.

„Das war`s dann wohl“, meinte ein mitgereister Zuschauer, doch er hatte nicht mit der Kampfkraft der HO-Mädels gerechnet, immerhin waren noch 15 Minuten zu spielen.

Tor um Tor holte unser Team auf und konnte das Spiel nochmals drehen (24:22). Zwar schaffte es Emmerthal immer wieder über ihre starke Mitte im Spiel zu bleiben und den Abstand gering zu halten, ein kurzer Zwischenspurt kurz vor dem Ende sorgte dann sogar für eine zwei Tore Führung für die Emmerthalerinnen (27:25) und alles war wieder offen.

Es folgte Dramatik und alles was Handball so lebendig macht: Drei Tore in Folge für Hessisch Oldendorf, ein Siebenmeter gegen HO, den unsere Torfrau Celine parierte und die Halle stand Kopf...

Eine umstrittene gelbe Karte gegen die HO-Trainerbank und der damit verbundene Ballverlust sorgten 30 Sekunden vor Schluss für den Ausgleich der Emmerthalerinnen und den 28:28 Endstand.

„Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mädels. In Zukunft müssen diese ihre Torchancen aber noch besser nutzen und die Quote an technischen Fehlern minimieren, dann können wir so ein Spiel auch frühzeitig für uns entscheiden“, resümiert Trainer Jürgen Huch.

Für HO spielten: Larissa Tönsgöke (10/8), Lucie Albrecht (7/1), Franca Seidensticker (5), Tara Scharmann (4), Jana Hanke (2), Johanna Thören, Emilia Amthor, Laureen Danger, Felia Sempf und im Tor Celine Junker und Kim Doan