Die Gäste aus Plesse-Hardenberg erwischten am vergangenen Samstag den besseren Start und führten nach kurzer Zeit mit 4:2 Toren. Aber die HO-Mädchen können kämpfen, das haben sie schon im ersten Spiel gegen Emmerthal bewiesen.

 

Durch eine geschlossene Teamleistung wurden im Angriff wunderbare Tore herausgespielt, sei es durch Eins-gegen-Eins-Situationen oder Anspiele über Außen. So konnten unsere Mädels bis zur Halbzeit einen fünf-Tore-Vorsprung erzielen und mit 14:9 in die Halbzeit gehen. Auch in der zweiten Hälfte passte erst alles zusammen. Schnell stand es 17:9 für HO.

 

Doch wieder waren es technische Fehler und viel Nervosität, die die Gäste wieder ins Spiel brachten. Tor um Tor kamen diese wieder heran. Der toll heraus gespielte Vorsprung schmolz dahin.

 

Aber beim Stand von nur noch 21:20 ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Es folgten spannende Minuten, in denen sich HO zwar immer wieder mit zwei Toren absetzen konnte, die Gäste aus Plesse aber auch immer wieder nachlegten. Zudem mussten die Hessisch Oldendorferinnen nach einem Platzverweis (dritte Zweiminutenstrafe) bis kurz vor Schluss in Unterzahl überstehen.

 

Am Ende ein knapper Sieg, aber: „Wir waren ständig in Führung, zeitweise die klar bessere Mannschaft, somit ist der Sieg durchaus verdient“, freute sich Trainer Jürgen Huch nach dem Schlusspfiff.

 

„Mit der Angriffsleistung bin ich heute zufrieden. Wir haben variantenreich gespielt und hatten eine gute Quote. Doch unsere Abwehr hat noch einige Schwierigkeiten in der Absprache. Hier müssen wir vor allem noch schneller sein. Sieben Siebenmeter gegen uns sind da einfach zu viel“, ergänzt Trainer Huch.

 

Tore für HO: Tara Scharmann 7, Lucie Albrecht 9, Larissa Tönsgöke 5/1, Jana Hanke 1, Franca Seidensticker 3