Da hat sich die weite Reise bis Göttingen gelohnt: Der weibliche HO-Nachwuchs sicherte sich in der Landesliga zwei Punkte und gewann deutlich beim direkten Tabellenverfolger HG Rosdorf-Grone mit 31:18.

Die Partie begann ausgeglichen, wobei zu erkennen war, dass sich die Spielerinnen aus Rosdorf-Grone ebenfalls einiges vorgenommen hatten. Beim Stand von 3:3 aber zog die Mannschaft aus Hessisch Oldendorf das Tempo an und ging mit 6:3 in Führung. Eine Auszeit der Heimmannschaft nutzten aber die Spielerinnen um Trainer Huch, um sich zu stärken und sich auf 13:9 abzusetzen.

Bis zur Halbzeit kamen die Gastgeberinnen noch einmal heran, bekamen das Spiel aber nicht in den Griff. HO-Handball ging mit zwei Toren Vorsprung (15:13) in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel waren die HO-Mädels sofort hellwach, zeigen gute Spielzüge und warfen sechs Tore in Folge (21:13). Auch Kim Doan im Tor glänzte mit tollen Paraden, vernagelte ihr Tor und ließ in der gesamten zweiten Halbzeit nur fünf Bälle durch. Bis zum Schlusspfiff ließen die Gäste aus Hessisch Oldendorf nichts mehr anbrennen und brachten das Spiel mit einem deutlichen 31:18 nach Hause.

Das Trainerteam Jürgen Huch und Conny Evert waren nach dem Spiel voll des Lobes. „Wir haben an die Leistungen der letzten Spiele angeknüpft. Die Mädels spielten beide Halbzeiten konzentriert und leisteten sich wenige Fehler. Vor allem die Abwehr hat mir gut gefallen, da haben wir nicht viel zugelassen und konnten in der zweiten Halbzeit permanent zu Tempogegenstößen kommen. Unsere Gegner hatten da nichts mehr entgegenzusetzen“, so Huch. „Da macht sich das anstrengende Kraft- und Konditionstraining, das wir im Sommer absolviert haben, nun auch bezahlt“, ergänzte Evert.

Nun geht es für den HO-Nachwuchs in eine 14-tägige Spielpause, um am Sonntag,  9. November um 15 Uhr in eigener Halle die Spielerinnen der HSG Nord Edemissen zu empfangen.

Für HO spielten: Tara Scharmann (4), Emilia Amthor (2), Lucie Albrecht (16/2), Larissa Tönsgöke (1), Lynn Dohme (6), Franca Seidensticker (2) sowie Johanna Thören, Jana Hanke, Laureen Danger und Kim Doan im Tor