wC setzt Heimserie gegen Garmissen/Dingelbe mit 28:21 (14:10) fort

 

So nüchtern wie die Überschrift fällt auch die Spielanalyse aus. Gegen eine sehr quirlige Mannschaft der JSG Garmissen/Dingelbe konnten sich die HO-Mädels im Heimspiel der Landesliga erst gegen Ende des Spiels entscheidend absetzen und den Sieg sichern.

 

Zwar gelang den Gastgeberinnen bis zum 4:1 ein passabler Start, jedoch wirkte das Spiel vorne wie hinten sehr träge und die Gäste erspielten sich zwischenzeitlich eine 7:5-Führung. Insgesamt hatte die Mannschaft von Trainer Jürgen Huch dem Angriffsspiel der Garmisser in der ersten Halbzeit nur wenig entgegenzusetzen. Dennoch wurde kurz darauf über 7:7 und 9:9 der Vorsprung auf 14:10 zur Halbzeitpause deutlich ausgebaut. HO hatte die Partie wieder im Griff.

 

Nach der Pause dann ein zähes Ringen um jedes Tor. HO legte vor, die Gäste zogen nach. Eine 17:14 Führung brachte nicht die nötige Ruhe bei den Hessisch Oldendorferinnen. Bis zum Stand von 19:19 war das Spiel offen. Dann eine Auszeit vom HO-Trainer-Team in der 40. Minuten und die zeigte die erhoffte Wirkung. Die Mannschaft schien sich auf ihre Stärken zu besinnen, spielte einige schöne Kombinationen und machte mit einem 7:0-Lauf die Vorentscheidung perfekt. Am Ende stand somit ein ungefährdeter 28:21-Sieg auf der Anzeigetafel.

 

„Wir sind 10 Minuten vor dem Ende aufgewacht“, kommentierte Trainer Huch die Leistung seiner Mannschaft: „Vielleicht haben wir den Gegner auf die leichte Schulter genommen. Mit einer so starken Mannschaft haben wir nicht gerechnet. Leider fehlten uns auch zwei Spielerinnen und in der Woche haben wir wegen verschiedener schulischer Veranstaltungen nicht gut trainiert – das hat sich bemerkbar gemacht.“

 

Trainer Frank Kirchmann: „Insgesamt waren wir nicht spritzig genug, nicht richtig wach. Aber am Ende hatten wir mehr Luft, konditionell waren wir einfach besser.“

 

Für HO spielten: Franca Seidensticker (4), Larissa Tönsgöke (5), Lucie Albrecht (12), Tara Scharmann (3), Johanna Thören und Jana Hanke (je 1), Lynn Dohme (2), Felia Sempf, Laureen Danger und Celine Junker im Tor