JSG Weyhausen eine Klasse für sich

 

Jürgen Huch nahm die überdeutliche 19:33-Niederlage der wC-Handballerinnen gegen die JSG Weyhausen/Tappenberg/Fallersleben gelassen: „Man muss auch einmal anerkennen können, dass der Gegner einfach besser ist."

Und das waren die Weyhauser sicherlich um gleich eine Klasse. „Die sind nicht umsonst Landesliga-Tabellenführer", so Huch. „Technisch und körperlich sind sie stärker als wir. Sie hatten einige Spielerinnen in ihren Reihen, denen wir wenig entgegenzusetzen hatten."

Und so sahen Huch und Co-Trainer Frank Kirchmann zwar eine chancenlose Hessisch Oldendorfer Mannschaft, waren aber letztlich nicht einmal unzufrieden: „Die Mädchen haben nicht aufgegeben und sind alle an ihre Grenzen gegangen. Nach der ersten Halbzeit lagen wir mit 5:15 zurück, haben dann umgestellt und konnten den Gästen in der zweiten Hälfte fast Paroli bieten. Leider fiel Larissa während des Spiels krankheitsbedingt aus, diese Lücke haben wir in der zweiten Hälfte dann aber gut kompensiert. Alle Mädels haben an einem Strang gezogen.“

Die Punkte gingen so locker nach Weyhausen, aber auch unsere Mädels hatten etwas von dieser Partie: „Wir sind wieder einen Schritt nach vorne gekommen, haben wieder ein bisschen was gelernt", so Huch in seinem Fazit.

Es spielten: Lucie Albrecht (7/3), Franca Seidensticker (4), Tara Scharmann, Jana Hanke und Laureen Danger (je 2), Lynn Dohme und Felia Sempf (je 1), Emilia Amthor, Johanna Thören, Larissa Tönsgöke und Celine Junker im Tor