Die weite Anreise in den Harz hat sich für unsere Landesliga-Nachwuchs gelohnt. Das kampfbetonte Spiel gewannen die C-Mädels zwar nur knapp mit 19:17 (11:9), Trainer Jürgen Huch sprach nach dem Abpfiff aber von einem der besten Saisonspiele.

 

Mit kleinem Kader brachen die Mannschaft zu einem richtig schweren Auswärtsspiel auf. Das Hinspiel zu Hause gewannen sie zwar deutlich mit 36:21, aber die HSG Osterode/Harz hat sich in den letzten Partien deutlich gesteigert und auch den Tabellenersten kurzfristig in Nöte gebracht.

 

Das Spiel begann ausgeglichen. 2:2, 4:4, 6:6 – keine Mannschaft konnte sich absetzen. Dann nach wenigen Minuten ein schwerer Rückschlag für HO. Franca wurde bei einer Angriffsaktion behindert, verletzte sich am Sprunggelenk und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Die Mannschaft allerdings reagierte mit einer „Jetzt-erst-Recht“- Reaktion. Johanna und Laureen übernahmen Francas Position und lösten diese Aufgabe mit Bravour. In dieser Phase gelang den HO-Mädels sogar die erste drei Tore Führung. Bei einem Halbzeitstand von 11:9 für HO wurden die Seiten gewechselt.

 

Die zweite Halbzeit begann für HO sehr konzentriert, die Mannschaft um Torhüterin Kim, die ihr bestes Spiel für HO ablieferte, stand sehr gut in der Abwehr und spielte im Angriff geduldig bis zum erfolgreichen Abschluss. Die zwei Tore-Führung gaben die Spielerinnen auch nicht mehr aus der Hand und gewannen verdient mit 19:17.

 

„Ich war von dem Einsatz- und Siegeswillen der Mannschaft begeistert. Wir haben eins unserer besten Saisonspiele gezeigt. Wenn ich die Mädels so sehe, freue ich mich schon auf die letzten drei Spiele“, sagte Huch nach dem Spiel.

 

„Die Mannschaft hat heute sehr konzentriert und wesentlich besser gespielt, als in den letzten Spielen. Den dritten Platz kann uns nun niemand mehr nehmen und der zweite Platz ist auch noch erreichbar“, ergänzte Conny Evert zufrieden.

 

Für HO spielten: Larissa Tönsgöke (7/2), Tara Scharmann und Lucie Albrecht (je 4), Franca Seidensticker (2), Laureen Danger und Jana Hanke (je 1), Johanna Thören, Lynn Dohme, Celine Junker und Kim Doan im Tor