Huch-Team verliert auswärts nur knapp mit 32:31 (17:15)

Unsere motivierte wB ließ sich vom Favoriten, der HSG Badenstedt, nicht beeindrucken und zeigte überragende Offensivaktionen und eine gute Abwehrleistung in einem sehr schnellen Spiel.

HO warf das erste Tor, dann gingen die Gastgeber beim Stand von 4:2 zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung. Über ein 10:9 und 17:15 in der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel.

Beim Stand von 18:18 in der zweiten Hälfte war das Unentschieden erreicht. Obwohl HO den Führungstreffer auf der Hand hatte, wollte er nicht gelingen. Das hätte die Wende in dem Spiel sein können. Leider unterliefen den Mädels dann kleine Fehler, die der Gegner zu nutzen wusste und zwischenzeitlich wieder mit vier Toren in Führung ging. Beim Stand von 32:29 konnte HO noch zweimal einnetzen, ein Unentschieden war aber nicht mehr drin.

Insgesamt hat unsere wB im Angriff sehr flüssig agiert und ist durch schöne Kombinationen von jeder Position zu Torerfolgen gekommen. Deshalb auch von Enttäuschung keine Spur. Stolz verließen die HO-Mädels die Halle, hatte man gegen Badenstedt mit mehreren Auswahlspielerinnen in deren Reihen doch 50 Minuten auf Augenhöhe gespielt.

Jürgen Huch: „Wir sind gut vorbereitet und konzentriert in dieses Spiel gegangen und haben an die Leistungen im letzten Spiel angeknüpft. Die Mädels haben gezeigt, was in ihnen steckt. Ich bin begeistert zu sehen, wie viel Potential wir haben, dass sich die Mädels in jedem Spiel noch steigern. Mit dieser positiven Entwicklung hat sich das Team wieder einiges an Selbstbewusstsein erarbeitet. Ein großes Lob auch an unsere Torhüterin Celine, die sich enorm weiterentwickelt und großartig gespielt hat."

Tore: Franziska Krakowski (11/2), Lucie Albrecht (9/2), Franca Seidensticker (4), Laura Tirschler (3), Jana Hanke und Tara Scharmann (je 2), Celine Junker, Anna Bekemeier und Kim Doan im Tor, Laureen Danger und Lynn Dohme