Während sich die wB mit einem Heimsieg den dritten Platz in der Verbandsliga sicherte, muss sich die wC vorerst nach unten orientieren. In der Regionsoberliga der wD gab es ebenfalls eine Niederlage gegen den Tabellenersten.

Eine engagierte Abwehrarbeit war in heimischer Halle der Schlüssel zum zweiten Saisonsieg der wB (20:17/10:8). Auch wenn das Ergebnis in der Tordifferenz nicht so deutlich ausgefallen ist, hatten unsere Mädels das Spiel gegen die Gäste der SG Luhdorf/Scharmbeck über die gesamte Zeit unter Kontrolle, führten in der zweiten Hälfte sogar deutlich mit 19:13.

Mit einem für die Mannschaft „neuen“ defensiveren Abwehrverhalten wurden die Gäste immer wieder vor schwierige Aufgaben gestellt. Dazu konnte HO durch ihr Konterspiel immer wieder zu dem ein oder anderen schnellen Tor kommen, auch wenn die Ausbeute hier noch besser hätte sein können. Hinzu kam eine gut aufgelegte Kim Doan im Tor, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. „Kim war heute überragend. Sie hat drei Siebenmeter entschärft und etliche Bälle gehalten und das, obwohl Kim eine lange Spielpause hinter sich hat“, lobte Frank Kirchmann, der zudem betonte: „Ich freue mich über den starken Kampfgeist in der Abwehr. Beim nächsten Spiel werden wir sicherlich wieder ein noch freudigeres Angriffsspiel aufziehen."

Tore: Franziska Krakowski (7/3), Franca Seidensticker, Laura Tirschler, Lucie Albrecht (je 4), Felia Sempf (1)

 

Die wC musste ordentlich Lehrgeld zahlen. Mit 7:15 (12:35) unterlag die Mannschaft von Trainer Giuseppe Sposato gegen den Landesklasse-Tabellenführer der HSG Heidmark. Die Gastgeberinnen waren den HO-Mädels körperlich haushoch überlegen. Zudem musste HO ohne die drei Stammspielerinnen Ann Kristin Henkel, Nena Witte und Andela Tomic auskommen. Durch diese Niederlage findet sich die Mannschaft aktuell auf dem 5. Tabellenplatz wieder.

 

Tore: Karina Siebert, Lara Albrecht und Nesrin Zeaiter (je 3), Felia Sempf, Celina Hanke und Lizzy Koch (je 1)

 

 

Die wD konnte im Spitzenspiel als Tabellenzweiter gegen den TUS Bothfeld nur bis zum 3:6 einigermaßen mithalten. Bothfeld spielte mit viel Tempo als Tabellenerster der Regionsoberliga auf. Beim Stand von 3:11 ging es in die Pause. 

In der zweiten Hälfte hielt die Mannschaft von Trainer Giuseppe Sposato besser dagegen. Die Mädels schafften es, viele der Tempogegenstöße zu unterbinden und auch vorne gelangen einige Tore. Aber wie im Hinspiel reichte die bessere zweite Hälfte nicht zu einem Punktgewinn. Endstand 14:19. Trainer Sposato: „Die Enttäuschung nach dem Spiel war groß, aber mit ein bisschen Abstand bleibt festzustellen, dass die Mannschaft eine super Serie hingelegt hat und sich über den zweiten Platz, der den Mädchen wohl nicht mehr zu nehmen sein wird, freuen kann.“

 

Tore: Lizzy Koch (6), Lara Albrecht (4), Karina Siebert (2), Azra Gündüz und Celina Hanke (je 1)