Am Ende zwar 22:25 verloren, aber alles gegeben – so lautet wohl das Fazit nach dem Spiel gegen den Tabellenführer der HSG Badenstedt in der Verbandsliga.

Es entwickelte sich von Beginn an ein schnelles Spiel auf beiden Seiten. Jedoch zeigte sich Badenstedt zunächst treffsicherer und ging mit 7:3 in Führung. Aber das Huch-Team ließ sich nicht beeindrucken, spielte konzentriert und variantenreich und führte durch sechs Tore in Folge plötzlich mit 9:7. Bis zur Halbzeit gelang es HO aber nicht, die Führung auszubauen. Bis zum 11:11 folgten ansehnliche Tore auf beiden Seiten. Erst Sekunden vor dem Halbzeitpfiff erzielte Badenstedt eine 12:11 Halbzeitführung.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit agierte HO nervös und ohne Druck. Zudem wurden zu viele technische Fehler gemacht. Nach einer guten und konzentrierten ersten Halbzeit lud HO die Gäste durch unnötige Ballverluste im Angriffsspiel immer wieder zu Tempogegenstößen ein. Badenstedt ließ sich nicht bitten und setzte sich über 13:17 auf 16:24 ab. Doch HO kämpfte sich immer wieder durch die gegnerische Abwehr hindurch und konnte durch einige schnelle Gegenstöße noch einmal auf drei Tore herankommen. Endstand 25:22.

Trainer Huch nach der Partie: „Es war ein tolles und faires Spiel beider Mannschaften auf Augenhöhe. Die Mädels haben 50 Minuten Tempohandball auf hohem Niveau gezeigt. Das Team ist eine zusammengewachsene Einheit und hat davon enorm profitiert. Wir haben nicht nur mitgehalten, sondern auch ordentlich Druck aufgebaut und können mit der Niederlage problemlos leben.“

Tore: Lucie Albrecht (10/4), Franziska Krakowski (5/1), Franca Seidensticker und Laura Tirschler (je 3), Lynn Dohme (1)