340 Kilometer Hin- und Rückreise für die wB in der Verbandsliga: da war ein Sieg Pflicht, schließlich musste man zum Tabellenvorletzten nach Habenhausen reisen.

 

Nach zähem Beginn und wider erwartend starker Gegenwehr der Gastgeberinnen stand es in der 16. Minute noch 7:7, aber durch drei Tore in Folge bekamen die HO-Mädels mehr Sicherheit und viel Bewegung im Rückraum ließen immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr entstehen, die dann auch sofort genutzt wurden. Mit einem kleinen Vorsprung aber viel Selbstvertrauen ging es beim Stand von 10:8 für HO.

 

Im zweiten Abschnitt wurde Habenhausen der Zahn gezogen. Besonders der Mittelblock mit Lynn Dohme und Jana Hanke gemeinsam mit den Torhüterinnen Celine Junker und Kim Doan stellte die Gastgeberinnen immer wieder vor große Schwierigkeiten.

 

In der 35. Minute führte HO bereits mit 6 Toren und in der 44. Minute zum ersten Mal mit 10 Toren. Somit war der Sieg nie gefährdet und HO sicherte sich durch diesen doppelten Punktgewinn den zweiten Tabellenplatz. In der kommenden Woche gastiert dann der Spitzenreiter Werder Bremen in der Halle am Rosenbusch. Anpfiff ist am Sonntag, 19.2. um 15 Uhr.

 

„Endlich waren wir mal wieder vollzählig und dann wird es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen. Unser schnelles Konterspiel über Felia, Laura und Lucie stellte die Gegnerinnen immer wieder vor große Probleme. Ein überzeugendes Spiel hat heute auch Franca geliefert, die gegen eine mindestens 1,85 Meter große Torfrau 5 Tore von Außen geworfen hat. Wir haben heute voller Selbstvertrauen gespielt, die Mannschaft hat sich auf ihre Stärken konzentriert und eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Besonders freue ich mich auch über das tolle Tor von Lea, das sie direkt nach ihrer Einwechslung geworfen hat“, zeigte sich Trainer Jürgen Huch sehr zufrieden nach dem Spiel.

 

Es spielten und trafen: Celine Junker und Kim Doan im Tor, Laura Tirschler (10), Lucie Albrecht (9/4), Franca Seidensticker (5), Jana Hanke, Lea Dammann und Felia Sempf (je 1), Laureen Danger, Tara Scharmann und Lynn Dohme