HSG Fuhlen vergibt Matchball
Kann die HSG Fuhlen Hessisch Oldendorf nicht mehr gewinnen? Trainer Ralph Schönemeier musste eine bittere 31:28 Niederlage beim Tabellenvorletzten aus Groß Berkel miterleben. „Wir spielen im Moment einfach zu verkrampft. Uns fehlt die nötige Leichtigkeit aus der Hinserie. Aber ich mache meiner Truppe keinen Vorwurf. Die Jungs wollen, aber der Druck des Aufsteigen lastet anscheinend enorm auf meinen Youngstars“, so der HSG Coach. Schönemeier begann mit eine defensiven 6:0 Abwehr mit Torsten Evert dem Routinier im Zentrum. Doch nach einem 3:3 mussten die HSG Fans 5 Berkel Tore in Folge zum 8:3 hinnehmen. „Wir haben in den ersten 30 Minuten viel zu passiv gedeckt“, moniert Keeper Volker Hoffmann über seine Vorderleute. Berkel nützte die Lücken und ging wie gewohnt überhart und teilweise brutal zu Werke (3x direkte rote Karte). Dass, die alles in allem nicht souveränen Schiedsrichter aus Schaumburg, nicht weitere Spieler von Berkel zum vorzeitigen duschen schicken wollten war mehr als grenzfällig. „Wir wussten um die Spielweise der Severin Truppe, schade, dass so etwas nicht viel konsequenter unterbunden wird“, so Jan Krüger nach dem Spiel. Beim 16:10 Halbzeitstand fand Schönemeier die richtigen Worte. Innerhalb von drei Minuten war Oldendorf auf 16:15 und 20:20 dran. Plötzlich lief das gewohnte Tempospiel der Fuhlener Youngstars um dann aber ebenso abrupt wieder zu enden. Jan Owczarski mit 11 Treffern der effektivste HSG´er trieb sein Team weiter an, doch die Oldendorfer Deckung wies heute einfach zu viele Lücken auf. Am Ende reichte es zum dritten Mal in Folge nicht zu einem Punktgewinn. „Berkel investierte einfach mehr. Ging gnadenlos auf unsere Nahtstellen und hat am Ende nicht einmal unverdient gewonnen“ so das Fazit von Teamleiter Helmut Dorndorf.
HSG Tore: Jürgen Rotmann 3, Manuel Schrader 1, Johannes Evert 1, Hendrik Peters 0, Stefan Mittmann 3, Maxim Wassiljew 0, Sascha Weidemann 3, Jonas Ostermann 0, Jan Owczarski 11/5, Torsten Evert 3/1, Jan Krüger 3
Volker Hoffmann 1-35, 40-60 Min., Robin Faust 35-40 Min.





